Massagematte Test

Massagematte Test vergleicht bewährte und empfehlenswerte Massagematten. Diese sind im Handel schon längst keine Seltenheit mehr und werden fortlaufend optimiert und weiterentwickelt.

Unser Massagematte Test hilft Ihnen sicher, das für sie richtige Modell zu finden, welches Ihren persönlichen Ansprüchen genügt und sämtliche Erwartungen erfüllt. Denn heutzutage bieten verschiedene Hersteller derartige Matten mit Massagefunktionen an. Und damit existieren vielfältige Möglichkeiten, um Ihren Rücken im Bedarfsfall von Verspannungen zu befreien. Einen Überblick über die bewährtesten und wahrscheinlich empfehlenswertesten Geräte zeigt der vorliegende Massagematte Test auf.

Die Massagematte

Für viele Anwender ist eine Massagematte Helfer in der Not, oder zumindest eine Zeit für Entspannung und Wellness in einem ansonsten häufig stressigen Alltag. Die vermutlich fleißigsten und verlässlichsten Tester, was Alltagstauglichkeit verschiedener Massagematten betrifft, sind wahrscheinlich deren Kunden.

Diesbezüglich flossen neben der Testergebnisse auch Rezensionen und Meinungen von Anwendern in das Testurteil mit ein. Deren Erfahrung mit einer Massagematte ist äußerst wertvoll, und ergibt in der Summe ein aufschlussreiches Meinungsbild über die auf dem Markt erhältlichen Gerät. Deshalb empfehlen wir neben der Meinung, die Sie sich womöglich nach der Durchsicht des Massagematte Test gebildet haben, sich gerne auch bei Amazon oder einem Händler Ihrer Wahl über die Stimmen begeisterter oder kritischer Kunden zu informieren.

In jedem Fall wurden diesbezüglich subjektive Erfahrungen, neben Verarbeitung, Qualität, Haltbarkeit und Funktionen in obenstehendem Test mit einbezogen. Doch ganz egal, ob Sie sich bereits einen Massagematte Test angesehen haben oder nicht, der Kauf einer solchen wird in jedem Fall zu einer wahren Wohlfühloase.

Deshalb hat eine Massagematte häufig verschiedene Intensitätsstufen oder spezifische Programme, mit denen ganz gezielt agiert werden kann. Jede Stufe massiert so zum Beispiel die entsprechende Rückenpartie in festgelegter Intensität. Haben Sie besonders Probleme im Schulterbereich, so achten Sie darauf, dass die Massagematte über eine integrierte Schultermassagefunktion verfügt. Ähnlich eingesetzt werden kann auch eine sogenannte Spotfunktion in der Massagematte. Diese geht ebenso Verspannungen gezielt an und hilft damit genau da, wo Sie es am meisten brauchen. Auch das wird mit Hilfe eines Massagematte Test und einem tabellarischen Vergleich der wichtigsten Funktionen schnell erkennbar.

Daneben können die Testsieger individuell auf Ihren Rücken und Körperproportionen eingestellt und abgestimmt werden. Dazu wird lediglich einen Schienenvorrichtung bedient, bevor die Massage bedient.  Die womöglich Beste unter den Massagematten, zu der sich viele begeisterte Käufer bekennen, und die zugleich vielleicht auch die meistgekaufte ist, wurde nicht umsonst unser persönlicher Testsieger. Denn im Gegensatz zu anderen Geräten, die im Rahmen des Massagematte Test unter die Lupe genommen wurden, besitzt diese ein weiteres Highlight. Und angenommen ihr Nacken, oder andere Teile Ihres Rückens sind verspannt, dann werden Sie diese Funktion wohl schnell zu schätzen wissen. Die Rede ist von der Möglichkeit zu Wärmen. Dabei wird während der Dauer der Massage angenehme Wärme abgegeben, während Sie wohltuend massiert werden. Gibt es etwas Schöneres? Hier erfahren Sie ebenso im Massagematte Test schnell alles Wissenswertes.

Der Massagematten Test

Ist der Rücken verspannt und schmerzen die vom Alltag geplagten Muskeln, dann ist Entspannung für den Körper ein wichtiges Mittel für ein baldiges Gesunden. Besonders Massagen haben sich vor diesem Hintergrund bewährt, um den Rücken von Schmerzen zu befreien und diesen wieder mit Leben zu erfüllen. Doch zum Glück muss dazu nicht immer sofort ein Masseur aufgesucht werden. Oft hilft auch schon die moderne Technik weiter. Die Rede ist von den bereits angesprochenen Massagematten.

Diese können dem Rücken bei Problemen helfen, aber ersetzen natürlich keine therapeutische Behandlung. Die Matten unterstützen jedoch eine Rückentherapie und helfen in einem Alltag voller Verspannungen und Schmerzen, schenken Linderung und lockern verspannte Muskelpartien. In erster Linie sollten Sie beim Kauf auf Ihre eigenen Bedürfnisse achten und verschiedene Produkte vergleichen. Inspiration und Information schenkt dabei vielleicht auch unser Massagematte Test.

Massagematten für mehr Entspannung

Wer kennt es nicht? Verkrampfungen, Verspannungen, Blockaden – sie bereiten oft Schmerzen und beeinträchtigen so den Alltag.

Mit einer Massagematte lässt sich diesen Beschwerden gut entgegenwirken.

Was eine Massagematte ist, wie sie angewendet wird und was es sonst noch interessantes zu dem Thema gibt, verrät der folgende Ratgeber.

Die Geschichte der Massage

Im Bereich der Naturheilkunde gehört die Massage zu einem anerkannten Naturheilverfahren. Fast alle der bekannten Massagemethoden bestehen aus einer Kombination aus manueller Körperentspannung und der Nutzung von Heilpflanzen, Steinen oder auch Aromen.

Zusammen mit anderen Naturheilverfahren gehört die Massage zu den ganzheitlichen Praktiken der alternativen Medizin. Deshalb kann sie auch auf eine lange Gesichte zurückblicken. Grundsätzlich wurde die Natur schon immer als „allumfassend“ betrachtet, die Menschen machen sich seit jeher die verschiedensten Heilmethoden zunutze.

Im 19. Jahrhundert erfolgte erstmalig eine genauere Definition der „Naturheilkunde“ als medizinisches Mittel. Es erfolgte eine Verbindung von Wasser, Erde, Luft, Kälte und Wärme, dem Weglassen von chemischen Medikamenten mit einer Kombination aus Massage, Bewegung, Einfluss der Sonne und Diät. So sollte der Heilungsprozess in Gang gebracht werden. Sehr bekannt gelten seither die Heilverfahren von Sebastian Kneipp (z. B. Hydrotherapie) oder auch Schroth- sowie Fastenkuren.

Neben der Schulmedizin konnten sich alternative Behandlungsmethoden immer mehr durchsetzen oder auch eine gute Ergänzung dazu darstellen. Inzwischen akzeptiert die Schulmedizin diese und bezieht sie in ihre Behandlungsmöglichkeiten mit ein. Die Massage wird auch dann als wirksam angesehen, wenn sich bestimmte Techniken mit energetischen Kräften als nicht wissenschaftlich nachweisbar erweisen.

Die Ausbildung erweiterter Maßnahmen für Berufe in diesem Bereich beinhaltet auch Atmungs-, Bewegungs-, Ernährungs- und Entspannungstherapie. So gehört die klassische schwedische Anwendung natürlich dazu, aber auch Reflexzonen-, Klang-, Vibrations- und Magnetmassagen sowie Ultra- und Elektroschalltherapie sind bekannte Anwendungsverfahren.

In der Naturheilkunde kommen all diese Anwendungen zum Einsatz. Die Methoden sind nicht immer nachweisbar und die Wirkung auch nicht immer erwiesen, dennoch zeigen sich häufig gute Wirkungen beim Heilungsprozess.

Was ist eigentlich eine Massagematte?

Bei einer Massagematte handelt es sich um eine Auflage oder Matte, welche mit Hilfe von manuellen oder elektrischen Impulsen verschiedene Massagetechniken nachahmen kann. Verschiedenste Massageprogramme und –funktionen decken dabei ganz unterschiedliche Massagezonen ab.

Eigenschaften einer Massagematte

In einer Massagematte sind meist Noppen, Bänder, Rollen oder auch Balken verarbeitet, welche eine manuelle oder elektrische Massage ermöglichen. In unterschiedlichsten Intensitäten ist zudem ein Vibrationseffekt eingearbeitet, häufig auch in Kombination mit einer Rotlicht- oder Wärmefunktion.

Erhältlich sind Massagematten in unterschiedlichsten Formen, häufig als Auflage für Stühle oder auch für den Boden. Sie bestehen aus einem recht robusten Material, das sich auch auf der Haut sehr angenehm anfühlt (z. B. Kunstleder, Fleece, atmungsaktives Mesh-Gewebe). Einige Hersteller bieten Modelle mit zusätzlichem Stoffbezug, leichter Polsterung oder auch einem stützenden Kopf- und Nackenbereich an. Bei letzteren Modellen wird zusätzlich zu Rücken und Gesäß auch der Bereich von Hals und Nacken massiert.

Massagematten sind in verschiedenen Größen erhältlich. Sie können also von Menschen unterschiedlichster Statur verwendet werden. Im Gebrauch sind sie recht einfach: Sie lassen sich schnell aus- und wieder einrollen und sind sehr leicht. Dadurch können sie natürlich gut verstaut werden, sind transportabel und auch pflegeleicht.

Während die Sitz- oder Liegefläche für den Nutzer eine weiche Grundlage bietet, sorgen Massagerotation und Vibration sowie Wärmefunkton für eine entspannende Wirkung.

Funktionsweise einer Massagematte

Eine elektrische Massagematte folgt dem Prinzip der herkömmlichen Massage. Dreh- und Druckbewegungen sorgen für eine Entspannung des Körpers. Die verarbeiteten Rollen, Bänder, Balken oder Noppen werden mit Hilfe elektrischer Impulse bewegt und können den Rücken somit ähnlich wie Hände bearbeiten.

Häufig kommen Massagerollen zum Einsatz, die mitunter auch eine runde oder ballähnliche Form besitzen. Sie bewegen sich auf und ob oder auch seitwärts. Bei einigen Matten ist eine Stoppfunktion eingebaut, welche dazu beiträgt, dass die Massage gezielt auf einen bestimmten Bereich des Körpers einwirken kann.

Eine Wärmefunktion ergänzt die Massagebewegungen zusätzlich und kann so auch zur Linderung von Schmerzen beitragen.

Anwendungshinweis: Sofern die Anleitung nichts anderes aussagt, können Massagematten nicht liegend verwendet werden. Zudem sollte die Massagedauer nicht mehr als 15 Minuten betragen. Grund ist, dass es ansonsten schnell zu einer Überlastung und Entzündung der Geräte kommen kann. Die Bedienungsanleitung sollte vorm Gebrauch also genau studiert werden.

Der Zweck einer Massagematte

Massagematten erfüllen in der Regel die gleiche Aufgabe wie eine herkömmliche Massage per Hand. Sie wirken entspannend auf Haut sowie Gewebe und auch Muskulatur. Vor allem Verspannungen tragen dazu bei, dass Rückenschmerzen und andere Gelenkbeschwerden entstehen. Die Dehn- und auch Druckbewegungen, die eine Massagematte ausübt, können die Muskulatur lockern und den Energiefluss im Körper anregen.

Aber Achtung: Liegen bereits schwere Rückenerkrankungen vor, sollte vor der Anwendung einer Massagematte zunächst ein Arzt aufgesucht werden.

Die Entwicklungsgeschichte der Massagematte

Geht es um die Geschichte von Massagematten, dann muss natürlich auch die Entwicklung verschiedener Massagemethoden mit einbezogen werden. Ihre medizinischen Ursprünge hat die Massage als solche in Asien sowie in östlichen Teilen von Afrika.

Schon vor etwa 4.000 bis 5.000 Jahren gab es offensichtlich Massagen, in Europa setzten sich diese jedoch erst in der Antike durch. Dabei wurde jedoch nicht von einer heilenden Wirkung ausgegangen, weshalb Massagen bis zum Mittelalter wieder in Vergessenheit gerieten. Erst der Weiterentwicklung der Medizin und auch der Technik war es geschuldet, dass Massagen und somit auch Massagematten wieder im Trend waren. Wer die inzwischen beliebten Massagematten erfand, ist nicht bekannt. Das Prinzip ist – wie schon erwähnt – der herkömmlichen Massage gleich.

Wirkung von Massagen – Hier hilft eine Massagematte

Massagematten erzielen recht unterschiedliche Wirkungen. Dazu gehören

  • Verspannungslösung und Schmerzlinderung/-beseitigung
  • Entspannung und Erholung
  • Stressabbau

Lösung von Verspannungen und Linderung/Beseitigung von Schmerzen

Da eine Massagematte verspannte Körperregionen direkt bearbeitet, werden die dort befindlichen Rezeptoren aktiviert. Es kommt in den Muskeln automatisch zu einer Entspannung, Lockerung und Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen. Schmerzen lassen sich auf diese Weise langsam lindern und oft sogar ganz beseitigen. Eine Massage kann die dauerhafte Schmerzwahrnehmung aufgrund von Rücken- oder Nackenverspannungen durchbrechen.

Häufig trägt die ergänzende Wärme auch dazu bei, dass Überempfindlichkeiten beseitigt werden. Es kommt zu einer Veränderung und mitunter auch Umleitung der Schmerzprozesse. Durchblutung und Stoffwechsel werden angeregt, Stauungen im Gewebe dadurch gelöst. Selbst Narbengewebe wird dadurch bei seiner Heilung unterstützt.

Sinnvoll ist eine Massage immer dann, wenn bestimmte Bereiche des Körpers mit Beschwerden erreicht werden sollen. Linderung verschafft sie so bei Verspannungen, Arthrosen und rheumatischen Erkrankungen. Doch auch bei Atemwegsbeschwerden kann eine Massage hilfreich sein. Bei Bedarf werden Massagen beim Physiotherapeuten sogar von der Krankenkasse bezahlt. Für eine Massagematte gilt das zwar nicht, sie trägt aber dazu bei, Verspannungen und mögliche Schmerzen auch zu Hause zu lindern und sich so möglicherweise den Gang zum Arzt zu ersparen.

Entspannung und Erholung

Mit sehr sanften Massagemethoden lässt sich hervorragend entspannen. Sie finden vor allem im Wellnessbereich Anwendung, wo auch mit Wärme und Kälte sowie Düften und Aromen gearbeitet wird.

Bei einer Massage wird auf bestimmte Bereiche des Körpers sanfter Druck ausgeübt und die obere Hautschicht ausgestrichen. Dies gewährleisten die Rollen oder Balken in der Massagematte. Die wichtigste Voraussetzung für die Wirkung einer Massage ist ein entspannter Körper mit gelockerter Muskulatur. Für Zwischendurch ist die Anwendung einer Massagematte deshalb nichts. Nur, wer sich emotional auf eine Massage einstimmen kann, dem ist auch Erholung garantiert. Möglich wird dies aber nur in entspannter Atmosphäre sowie bei guter geistiger Verfassung.

Berührungen und leichter Druck bei einer Massage werden meist nicht als unangenehm empfunden, wenn die Muskulatur gelockert ist. Die Wirkung wird verringert, wenn eine angespannte Lage besteht. Körper und Geist müssen sich also auf die Massage einlassen können. Deshalb sind Massagen generell so angelegt, dass sie auf sanfte Weise beginnen. Auch bei einer Massagematte ist dies der Fall. Die Massage beginnt mit einer Gewöhnungsphase, gefolgt von einer intensiveren Phase, einer Auflockerungsphase und einer Bearbeitungsphase. An diese Phasen schließt sich dann ein entspannender Abschluss an. Zum Ende erfolgt zudem eine Lockerung der Muskulatur durch Schütteln der Gliedmaßen. Die Massagematte erzielt diese Wirkung durch eine abschließende Vibration.

Entspannung und Erholung für Körper und Psyche bringt eine Massage auch deshalb, weil dabei Glückshormone ausgestoßen werden. Endorphine hemmen den Schmerz und sorgen für Stressabbau. Außerdem lässt sich das Immunsystem dadurch stärken und der Körper kann sich für den Selbstheilungsprozess öffnen.

Stressabbau

Da Massagen entspannend und erholend wirken, können sie auch sehr gut den Abbau von Stress unterstützen. Mit alltagsbedingtem Stress gehen häufig auch Ver- und Anspannungen einher. Es kommt zu einer Überbelastung von Körper und Seele. Neben harter Arbeit können auch Probleme in Familie und Freundeskreis oder Freizeit Stress begünstigen.

Eine Unterscheidung zwischen Wohlempfinden und Bedürfnisbefriedigung ist für die wenigsten Menschen in der modernen Zeit möglich. Die Fähigkeit, abzuschalten, geht verloren. Neben Verspannungen kommt es meist auch zu Schlafstörungen, Verdauungsproblemen sowie einem höheren Blutdruck und Herzschlag. Das Immunsystem ist leichter angreifbar und der Körper ist für Infektionen und Krankheiten anfälliger. Stress kann zudem psychische Probleme hervorrufen. Da eine Massage auch das Stresshormon Cortisol abbauen kann, lässt sich Stress vermeiden. Auch wird der Körper zur Entgiftung angeregt.

Da verspannte Muskeln die Sauerstoffzirkulation im Blut negativ beeinflussen und der Körper dann nicht mehr mit ausreichend Nährstoffen versorgt wird, kann es zu einer Vermehrung des Stresshormons kommen. Die entspannende Wirkung einer Massage trägt zu einer verbesserten Sauer- und Nährstoffversorgung bei, der Körper kann Kraft tanken und die Anfälligkeit für Stress sinkt.

Anwendungsmöglichkeiten für Massagematten

Vor allem Massagematten in guter Qualität können durchaus einen Masseur ersetzen oder auch eine optimale Ergänzung zur manuellen Massage sein. Eingesetzt werden sie häufig zur Beseitigung von Verspannungen, für Entspannung und zur Linderung von Schmerzen. Auch mit folgenden Techniken können diese Effekte erzielt werden:

Wärme

Im Körper kann sich Wärme schnell ausbreiten und so für zusätzliche Entspannung sorgen. In der Thermotherapie ist die Wärmezufuhr ein altbewährtes Mittel zur Behandlung von Entzündungen und zur Beseitigung von Schmerzen. Die herkömmliche Wärmemassage bedient sich dabei heißer Steine, heißer Rolle, von Wärmekissen oder auch einer Wärmelampe. Auch Massagematten mit Heizfunktion oder Infrarottechnik haben diesen Effekt.

Durch die Zugabe von Wärme wird nicht nur eine oberflächliche, sondern eine Erwärmung bis in tiefe Gewebeschichten erzielt. Die Regulierung und Verteilung von Wärme im Körper verbessert sich dabei, der Wärmefluss kann die Blutkapillaren öffnen und die Durchblutung fördern.

Schlecht durchblutetes Gewebe kann so schneller mit Boten- und Nährstoffen versorgt werden, Verletzungen heilen dadurch wesentlich besser. Durch die Wärmeanwendung wird außerdem der Abtransport von Abfallprodukten und Schlacken gewährleistet, Schmerzen gehen dadurch schneller zurück.

Die zusätzliche Wärme- und Hitzeverteilung entspannt zusätzlich die Muskulatur und regt den Stoffwechsel an. Das wiederum kann die Immunabwehr steigern, die Krankheitsanfälligkeit sinkt.

Vibration

Massagematten verfügen üblicherweise über einen Vibrationsfunktion in unterschiedlichen Intensitätsstufen. Durch diese Vibration wird die Haut stimuliert, es kommt zu einer sanften Erschütterung des Gewebes. Die Massage wird dadurch großflächig möglich, elektrische Impulse sorgen für Anregung und Beruhigung zugleich.

Neben den Rollköpfen, welche für die eigentliche Massage in der Matte eingearbeitet sind, sind die Vibrationseinheiten zusätzlich vorhanden. Sie tragen zur Lockerung der Muskulatur bei. Haut und Gewebe werden durch die Vibrationen gekräftigt, weshalb die Vibrationsfunktion auch gegen Cellulite hilfreich sein kann.

Akupressur

Bei der Akupressur werden bestimmte Punkte des Körpers direkt massiert. Rollende, klopfende und auch streichende Bewegungen regen die energetische Wirkung an, was zu einer Besserung Durchblutung der Muskulatur führt.

Die Vor- und Nachteil von Massagematten

Mit der Nutzung einer Massagematte gehen durchaus viele Vorteile einher. Einen Nachteil hat sie aber auch: Nicht jeder mag sie.

Der vermutlich größte Vorteil einer Massagematte ist die Linderung von Schmerzen. Dabei müssen keine großen Investitionen für den Gang zur Massage getätigt werden. Beim Masseur werden Betroffene meist Unsummen an Geld los – und das regelmäßig, denn die Wirkung einer Massage hält nur begrenzte Zeit an. Die einmalige Investition in eine Massagematte lohnt sich also durchaus. Massagematten stehen dabei der Arbeit von Masseuren in nichts nach.

Massagematten können zudem sehr flexibel eingesetzt werden, sind leicht und handlich und lassen sich auf verschiedenen Möbeln befestigen. Einige Massagematten sind auch im Liegen anwendbar, so dass die Massage auch im Bett erfolgen könnte. Damit sind Massagematten wie ein eigener, professioneller Masseur, der Hausbesuche macht – aber für kleines Geld und zu jeder Wunschzeit.

Ein Teufel steckt aber wortwörtlich im Detail: Wer weniger erwartet, als er bekommt, muss sich mitunter erst an die Massagen, die eine Massagematte erbringen kann, gewöhnen. Das ist aber kein wirklicher Nachteil, sondern einfach eine Gewöhnungssache.

Kauf einer Massagematte – Darauf sollte geachtet werden

Aufgrund der häufigen Anwendungen sollte beim Kauf einer Massagematte vorrangig auf Qualität und Verarbeitung geachtet werden. Eine solche Matte sollte möglichst aus einem belastbaren und auch pflegeleichten Material bestehen, um auch stärkste Belastungen zu überstehen. Zudem ist es wichtig, dass die einzelnen Massagen und andere Funktionen möglichst optimal ausgeführt werden, um keine gesundheitlichen Nachteile hervorzurufen.

Bei einer Massage ist deren Intensität durchaus wichtig. Zwar führen intensive Massagen nicht selten zu Hautrötungen, allerdings trennt sich hier auch die Spreu vom Weizen. Der Körper muss sich natürlich an die verschiedenen Massagefunktionen gewöhnen. Bis dies geschehen ist, können Handtücher oder auch Decken zwischen Körper und Matte gelegt werden, um Rötungen zu vermeiden. Neben der Intensität sollten auch verschiedene Massagetechniken von der Matte geboten werden. Im besten Fall erfolgt die Bedienung mittels Fernbedienung, denn ein entspannter Körper sollte zum Umschalten der Funktionen nicht in Bewegung gesetzt werden. Auch eine Unterbrechung der Massage ist nicht sinnvoll.

Um eine bewusste Kaufentscheidung zu treffen und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden, sollten also die Punkte Verarbeitung und Qualität, Leistung sowie Handhabung eine Rolle spielen.

Hochwertige Verarbeitung

Massagematten kommen mehr als nur einmal zum Einsatz. Deshalb sollte sie sehr strapazierfähig und so hochwertig wie möglich verarbeitet sein. Dabei sollte nicht nur ein geeignetes Material zum Einsatz kommen, auch die Nähte müssen perfekt verarbeitet sein.

Üblicherweise besitzen hochwertige verarbeitete Massagematten eine ergonomische Form. Das Sitzen wird dadurch vereinfacht, die Matte ist zudem auf die zu massierenden Körperbereiche abgestimmt. Wichtig ist das vor allem dann, wenn die Massagematte auf einem Stuhl oder auch in einem Sessel zum Einsatz kommen soll.

Verwendung von atmungsaktivem Material

Eine gute Massagematte besteht aus einem atmungsaktiven Material, welches gleichzeitig weich und doch robust ist. Es soll ein bequemes Sitzen oder Liegen ermöglichen.

Der Körper darf – je nach Dauer der Massage nicht Schwitzen. Da dies jedoch bei einer langen Anwendung mit Wärme durchaus passieren kann, sollte das Material zudem luftdurchlässig und auch feuchtigkeitsabweisend sein. Nur so wird das Liegen auch angenehm.

Für Massagematten sind Kunststoff, Fleece oder auch Mesh sehr gute Materialien, welche hohen Liegekomfort bieten und zudem Schwitzflecken oder die Entwicklung von Körperhitze verhindern.

Ein wirklich gutes Material ist zudem pflegeleicht, was die Reinigung betrifft. Ein abnehmbarer Bezug erleichtert dies natürlich, denn er kann problemlos in der Waschmaschine gereinigt werden. Gerade, weil eine Massagematte eine Anschaffung für eine lange Zeit ist, sollte sie für die Nutzung möglichst sauber und frisch sein. Ein abnehm- und waschbarer Bezug gewährleistet dies.

Richtige Größe der Massagematte

Für einen bequemen Sitzkomfort sollte die Massagematte natürlich auch eine gewisse Größe haben. Diese ist bestenfalls an den Anwender angepasst. Üblicherweise liegen die Längen der angebotenen Massagematten zwischen 1,50 und 2 Metern, die Breiten zwischen 60 und 100 Zentimetern. Eine Massagematte sollte so gewählt werden, dass sie für Körpergröße und auch –gewicht gut geeignet ist. Üblicherweise wird von den Herstellern angegeben, für welche Maße und Gewichte sich eine Massagematte eignet. Beim Kauf sollte darauf unbedingt geachtet werden.

Sitz- und/oder Liegefunktion der Massagematte

Bei Massagematten gibt es sehr unterschiedliche Modelle, die entweder nur für das Sitzen oder Liegen oder für beides eingesetzt werden können. Vor dem Kauf sollte darüber nachgedacht werden, welche Haltung bei einer Massageanwendung als angenehm empfunden wird. Danach sollte dann die Wahl getroffen werden. Natürlich ist dies von Anwender zu Anwender sehr individuell.

Wie eine Massagematte genutzt werden kann, ist häufig am Zuschnitt erkennbar. Modelle zum Sitzen verfügen meist über eine Tasche für die Unterbringung einer Fernbedienung. Gerade manuell nutzbare Modelle sind für das Liegen besser geeignet und lassen sich ergänzend auch für Yogaübungen oder Meditation nutzen. Elektrische Massagematten hingegen sind auf das Sitzen ausgelegt und können auf Stühlen oder einem Sessel befestigt werden.

Der Einsatz der jeweiligen Modelle ist aber begrenzt. Während nicht manuelle Massagematten meist etwas mehr Individualität in der Nutzung versprechen, eignen sich elektrische Matten nur für die Behandlung bestimmter Körperpartien.

Es ist empfehlenswert, bei der Wahl die Nutzung im eigenen Alltag zu beachten. Eine Ganzkörpermassage ist meist bei Matten mit Liegefunktion möglich, sie reicht vom Nacken über den Hals bis zu den Beinen. Als sinnvoll erweist sich eine solche Massagematte deshalb vermutlich bei Menschen, die beruflich viel stehen müssen oder generell in Bewegung sind. Auch wird eine Massage im Liegen als deutlich angenehmer und erholender empfunden.

Manuelle oder elektrische Massagematte

Von Bedeutung ist weiterhin, ob es eine manuelle oder eine elektrische Massagematte sein soll.

Massagematten ohne elektrischen Strom zeichnen sich durch Noppen oder Spitzen aus, welche eine Massage mit Hilfe der eigenen Bewegung des Körpers ermöglichen. Vergleichen lässt sich dies mit der Anwendung eines Massageballs. Die Matten bestehen aus einem weichen Material und können in ausgerolltem Zustand sowohl im Sitzen als auch im Liegen zum Einsatz kommen. Es ist davon auszugehen, dass die Durchblutung besser angeregt wird, wenn der gesamte Rücken massiert werden kann. Derartige Massagematten tragen auch Namen wie Akupressur- oder Yantramatten und haben eine stimulierende Wirkung.

Meist werden jedoch elektrische Massagematten als entspannender empfunden. Es wird kaum eigene Bewegung notwendig, verschiedene Massage- und Vibrationsprogramme oder auch eine Intensivmassage können mittels Fernbedienung gesteuert werden.

Vielfältige Auswahl an Programmen

Eine qualitativ gute Massagematte stellt natürlich die günstige Alternative zum Massagesessel dar und kann auch den Gang zum Masseur ersetzen. Sie hilft, dem Alltagsstress zu entfliehen und Anspannungen aufzulösen. Neben der Förderung der Durchblutung verschiedenster Körperregionen versorgt sie den Körper auch mit Kraft und Energie.

Wer sich für eine elektrische Massagematte entscheidet, sollte in Erwägung ziehen, dass diese auch verschiedene Programme bietet. Die Massage selbst lässt sich abwechslungsreicher gestalten und erreicht zudem unterschiedliche Körperareale. Bei den meisten Modellen sind mindestens zehn verschiedene Massageprogramme verfügbar, hinzu kommen häufig auch verschiedene Vibrationsfunktionen in unterschiedlicher Intensität. Massagematten mit zusätzlicher Wärmefunktion sind natürlich vorteilhaft.

Häufig können elektrische Matten auch die Massage von Schultern und Nacken gewährleisten, wo sich teils sehr häufig Verspannungen zeigen.

Eine Timer-Funktion ist ebenfalls sinnvoll, denn so lässt sich ein automatischer Zeitrahmen für die Massage festlegen und Anwender müssen nicht ständig auf die Uhr schauen. Gerade für entspannte Massagen ist es schön, wenn die Augen für eine gewissen Zeit geschlossen werden können und man sich so ganz der Massage hingeben kann. Auch kann sich mittels Timer-Funktion meist festlegen lassen, welche Programme nacheinander starten sollen oder wann Wärme und Vibration beginnen sollen. Auch eine Stopp-Funktion erweist sich als sinnvoll. Treten Schmerzen auf, können rollende Massagekugeln sofort ausgeschaltet oder deren Richtung gewechselt werden. Durch elektrische Impulse werden die Rollen meist auf und ab sowie seitlich bewegt.

Unterschiedliche Intensitäts- und Wärmestufen

Doch nicht nur die unterschiedlichen Programme spielen eine Rolle, wenn es um Entspannung geht. Auch die verschiedenen Intensitätsstufen der Massageköpfe in Bezug auf die Vibrationsstärke sind von Bedeutung. Die Intensität sollte in verschiedenen Stufen einstellbar sein. Gleiches gilt für die Regulierung der Wärmezufuhr. Grundsätzlich sollte sich alles so einstellen lassen, dass das Liegen oder Sitzen auf der Massagematte noch angenehm und vor allem bequem ist.

Üblicherweise lassen sich die Intensitätsstufen zwischen leicht, mittel und hoch einstellen. Die Massage kann also ganz nach Wunsch sanft oder auch kraftvoll ausgeführt werden. Sinnvoll ist das vor allem dann, wenn es um direkte oder aber reflektorisch ansprechende Massagen gehen soll.

Wer Massagen nicht gut verträgt oder die rollenden Bewegungen auf dem Rücken eher als unangenehm empfindet, der kann durch die unterschiedlichen Intensitätsstufen trotzdem eine Entspannung bei Wahl der niedrigsten Stufe genießen. Die Vibration ist dann nur leicht und ist auch bei Bandscheibenproblemen oder anderen schwereren Gesundheitsproblemen ratsam.

Geräuscharmut der Massagematte

Entspannung benötigt Ruhe. Deshalb sollten gerade elektrische Massagematten möglichst geräuscharm oder bestenfalls auch geräuschlos sein. Natürlich bleibt es nicht aus, dass die rotierenden Rollen leicht hörbar sind, allerdings sollten keine lauten Geräusche die Entspannung stören.

Bei einer Massage steht Abschalten im Vordergrund. Nicht nur die Muskulatur muss von Verspannungen gelöst werden, auch Geist und Körper sollten harmonisch ein Einklang gebracht werden. Doch auch wenn dieser Aspekt nicht von Bedeutung ist, wirken laute Geräusche einer Massagematte dennoch als störend.

Massagematten im Test – Was sagt Stiftung Warentest?

Rückenschmerzen sind ein weit verbreitetes Problem. Angesichts dieser Tatsache könnte davon ausgegangen werden, dass auch „Stiftung Warentest“ sich schon mit Massagematten beschäftigt hat. Mit Stand April 2019 ist dies jedoch nicht der Fall. Jedoch bietet die Verbraucherinformation viele wichtige Informationen rund um das Thema „Rückenprobleme“.

Auch Ökotest hat bislang keinerlei Tests mit Massagematten durchgeführt.

Dennoch gibt es natürlich zahlreiche Testportale, die sich mit dem Test von Massagematten schon befasst haben.

Massagematten im Test – So wird üblicherweise getestet

Wenngleich Stiftung Warentest noch keine Massagematten-Test durchgeführt hat, werden in anderen Test natürlich bestimmte Kriterien bewertet. Dabei werden natürlich unterschiedliche Hersteller miteinander verglichen.

Kriterium „Lieferung und Verpackung“

Nicht selten werden Massagematten nicht im Fachgeschäft vor Ort, sondern im Internet gekauft.

Hier spielen natürlich Lieferung und Verpackung eine Rolle. In die Bewertung fließt hier üblicherweise die Lieferzeit und auch der Lieferzustand mit ein. Geachtet wird zudem auf die Verpackung, die bestenfalls natürlich keine Mängel aufweisen sollte.

Kriterium „Komfortable Anwendung“

Bei Massagen geht es in erster Linie um Erholung. Und so wird in den Tests natürlich auch überprüft, wie es mit Sitz- oder Liegekomfort und Bequemlichkeit aussieht. Getestet werden die Modelle dabei in beiden Positionen sowie mit wenig und auch mehr Bewegung. Massagematten sollten möglichst so konzipiert sein, dass die Massage durch Bewegung nicht unterbrochen wird oder die Matte selbst dadurch nicht weg- oder verrutscht.

In der Regel liefern Hersteller natürlich eine Anleitung mit. Diese sollte die Nutzung möglichst leicht und übersichtlich erklären und dennoch ausführlich alle Funktionen beschreiben.

Kriterium „Vielfalt der Funktionen

Ganz entscheidenden Einfluss auf Testergebnisse hat natürlich auch die Massage selbst. Modelle mit vielen verschiedenen Programmen und Intensitätsstufen, mit Wärmezufuhr oder mit Vibration oder gar mit richtungswechselnden Rollköpfen schneiden in Tests natürlich deutlich besser ab.

Auch von Bedeutung sind hier die Massagetechniken, die sich mit der Matte erzielen lassen. So sind in vielen Test Matten mit allein rollenden oder vibrierenden Effekten verschiedenen Intensitäten nicht so effektiv, wie es bei einer klassischen Massage der Fall ist. Andere Geräte wiederum können punktegenaue Massagen ermöglichen und lassen sich in ihrer Intensität so steuern, dass die Massage damit sogar eine schmerzlindernde Wirkung erzielen kann.

Entscheidend ist bei elektrischen und auch bei manuellen Massagematten eine Massage, die so stark ist, dass sie auch für die Muskulatur spürbar wird. Hervorragende Modelle können mit ihrer Wirkung überzeugen. Das bedeutet, nach der Anwendung sollte ein Gefühl bestmöglicher Entspannung vorhanden sein, Verspannungen sollten sich gelöst haben.

Bei einigen Modellen zeigen sich erste Wirkungen schon wenige Minuten nach der Anwendung, sie überzeugen zudem durch Abwechslung bei den einzelnen Massage- und Vibrationsprogrammen. Ein wesentlicher Kritikpunkt ist die Wärmezufuhr zwar nicht, dennoch kann sie eine angenehme Wirkung erzielen und für mehr Erholung sorgen sowie Schmerzen lindern.

Kriterium „Beschaffenheit und Aussehen“

Was das Aussehen angeht, sind Massagematten eher in einem schlichten und manchmal auch sportlichen Design gehalten.

Entscheidend ist vor allem ein ergonomisches Design, denn Massagematten müssen vor allem eines sein: funktionell. Dennoch sollte es nicht an Bequemlichkeit und harmonischem Aussehen fehlen.

Die Modelle einiger Hersteller können sogar mit Seitenhalt bei den Matten punkten. Dadurch wird der Rücken deutlich besser stabilisiert und der Nutzer kann die für die Massage notwendige und richtige Position einnehmen.

Für ein funktionelles Design ist natürlich die Bedienbarkeit in sitzender Haltung wichtig. Eine Massage sollte nach Möglichkeit nicht unterbrochen werden. Eine kabelgebundene Fernbedienung kann hier helfen.

Geht es um Beschaffenheit und Aussehen, muss auch noch die Größe der Massagematte in den Test einfließen. Hier stellt sich häufig heraus, dass die standardisierten Größen nicht für größere Menschen geeignet sind.

Kriterium „Einfache Reinigung

Da eine Massagematte häufig benutzt wird, muss sie natürlich auch möglichst pflegeleicht sein. Bestenfalls sind die Bezüge abnehm- und waschbar. In verschiedenen Tests wird dabei auch geprüft, oft die Bezüge und die Matte selbst strapazierfähig sind. Die Verarbeitung sollte also hochwertige und auch pflegeleicht sein.

Kriterium „Zubehör“

In den meisten Fällen verfügen Massagematten nicht über vielfältiges Zubehör. Vorrangig geht es dabei um die Steuerung mit einer Fernbedienung oder auch Aufbewahrungsmöglichkeiten. Natürlich müssen diese ebenfalls eine gute Verarbeitung aufweisen und funktionell sein.

Einige teurerer Matten verfügen mitunter über Extras wie gepolsterte Rückenschoner. Diese sollen die Massagewirkung abmildern. Tests zeigen jedoch, dass Rückenschoner eher überflüssig sind und mit einer Decke durchaus ersetzt werden können.

Kriterium „Serviceleistungen und Garantien des Herstellers“

Üblicherweise liegt die Herstellergarantie bei zwei bis drei Jahren und kann mitunter auch je nach Hersteller verlängert werden. Häufig wird in Tests aber auch festgestellt, dass einige Hersteller kürzere Garantiezeiten trotz höherer Verarbeitungsqualität bieten.

Der Garantiezeitraum spielt jedoch eher eine untergeordnete Rolle. Entscheidend ist die Haftungsübernahme im Garantiefall. Und hier zeigt sich bei allen Herstellern, dass bei Material- und/oder Produktschäden die Gewährleistung übernommen wird. Dabei werden alle Sicherheitsbestimmungen eingehalten.

FAQ – Fragen und Antworten rund um das Thema „Massagematten“

1. Von welchen Herstellern und Marken sind Massagematten erhältlich?

Massagematten werden von sehr verschiedenen Herstellern angeboten. Zu den bekanntesten zählen Beurer, Medisana, HoMedics sowie MCN. Massagematten von Beurer und HoMedics weisen in der Regel eine hohe Qualität auf und verfügen über ein großes Sortiment.

2. Welche Unterschiede gibt es zwischen direkt wirkender und reflektorisch wirkender Massage?

Die beiden in der Frage genannten Methoden stehen als Bezeichnung für den Unterschied der jeweiligen Massagetechnik.

Die direkt wirkende Massage erfolgt direkt auf der betreffenden Körperstelle, diese wird also direkt bearbeitet und die Wirkung tritt sofort ein. Angebracht ist sie unter anderem bei schmerzhaften Verspannungen und zur Lösung von Gewebe und Faszien.

Bei der reflektorisch wirkenden Massage wird an bestimmte Reflexzonen und Reflexpunkte des Körpers eine Wirkung auf indirekte Weise erzielt. Diese Form der Massage eignet sich unter anderem auch zur Stärkung der Organe.

3. Wo können Massagematten gekauft werden?

Natürlich bietet der Fachhandel (z. B. Orthopädie-Geschäfte) Massagematten an und berät zudem sehr gut. Auch im Discounter oder in Supermärkten sind Massagematten hin und wieder erhältlich. In diesen Fällen sollte jedoch die Qualität genau geprüft werden.

Doch auch in Onlineshops sind Massagematten erhältlich. Hier ist die Auswahl natürlich enorm groß, zudem können Onlinehändler deutlich günstigere Preise anbieten. Innerhalb weniger Tage wird die Massagematte nach Hause geliefert.

4. Welche Wirkung hat eine Massage auf Körper und Geist?

Massierende Bewegungen haben zunächst auf den Körper eine nicht zu unterschätzende Wirkung. Gerade in Zeiten von zunehmendem Stress und immer mehr Hektik bieten sie einen optimalen Ausgleich mit Entspannung und Erholung. Gesundheit und Leistungsfähigkeit können damit positiv beeinflusst werden.

Wer abschalten kann, gibt Körper und Geist die Möglichkeit, sich innerhalb von kurzer Zeit zu erholen. Alltagsprobleme können sich zumindest vorrübergehend ausschalten lassen, der Kopf wird frei und der Körper kann entspannen. Durch diese Entspannung wird der Körper dazu angeregt, ernstzunehmenden Erkrankungen oder auch Schmerzen aus eigener Kraft entgegenzuwirken.

Mit einer Massage werden Körper und Geist zur Ruhe gebracht. Äußere Angriffe sorgen für weniger Schaden und das Immunsystem kann gestärkt werden.

5. Wann sollte auf eine Massage grundsätzlich verzichtet werden?

Massagen sind hilfreich, wenn es um Verspannungen und Schmerzen geht. Durch rollende Bewegungen oder Vibration wird das Muskelgewebe gelockert und kann sich so besser aufbauen und wird kräftiger. Allerdings ist eine Massage nicht immer das Mittel der Wahl. Gerade, wenn der Körper schon stark geschwächt ist (z. B. bei Fieber oder akuten Entzündungen), kann eine Entzündung kontraproduktiv sein und bestehende Symptome sogar verschlimmern. Dem Körper sollte vor einer Massage deshalb zunächst Zeit gegeben werden, sich mit der Bekämpfung der Krankheitserreger und dem Wiederaufbau der Gesundheit zu beschäftigen. Eine zusätzliche Belastung durch eine Massage sollte ausbleiben.

Bei Personen mit Hautkrankheiten sollte eine Massage nicht unter Verwendung von Massageöl durchgeführt werden. Das Öl kann die Haut zusätzlich reizen. Ausnahmen bestehen hier nur, wenn die Massage den Heilungsprozess anregen soll. Dies ist bei bestimmten Hautkrankheiten durchaus sinnvoll, sollte aber mit dem Arzt abgeklärt werden.

Nicht zu empfehlen sind Massagen außerdem nach schweren Verletzungen, nach Operationen, nach traumatischen Erlebnissen sowie bei offenen Wunden. Blutergüsse und Knochenbrüche dürfen vor der Heilung nicht durch Druck beeinflusst werden, denn die Gefahr neuer und schlimmerer Blutungen oder eines unzureichenden Heilungsprozesses ist dann hoch.

6. Ist die Anwendung einer Massagematte während der Schwangerschaft möglich?

Grundsätzlich ist während einer Schwangerschaft bei vielen Dingen Vorsicht geboten. Dies gilt auch für Massagematten.

In der Schwangerschaft sollte eine Massagematte nicht genutzt werden. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um eine manuelle oder elektrische Matte handelt. Das Problem: Falsche oder auch zu starke Massagegriffe können zu einer Früh- oder Fehlgeburt führen.

Schwangere Frauen, die unter Verspannungen oder starken Rückenschmerzen leiden, sollten sich zunächst mit ihrem Arzt oder ihrer Hebamme beraten und dann am besten zu einem erfahrenen Masseur gehen, der auch Kenntnisse im Umgang mit Massagen bei Schwangeren hat. Dafür sollte er natürlich entsprechende Kenntnisse in Bezug auf Anatomie und Physiologie besitzen. Natürlich muss der Masseur von der Schwangerschaft erfahren, sofern diese noch nicht sichtbar ist, denn nur so kann er die Körperstellen auslassen, die während einer Schwangerschaft gar nicht massiert werden dürfen. Hierzu zählen Bereiche des Nackens, der Lendenwirbelsäule und natürlich der Bauch.

Generell gilt für Massagen während der Schwangerschaft, dass diese sanft und vorsichtig durchzuführen sind. Eine Massagematte ist in dieser Zeit deshalb nicht empfehlenswert.

7. Wie sieht es mit der Nutzung einer Massagematte aus, wenn ein Herzschrittmacher getragen wird?

Wer einen Herzschrittmacher trägt, sollte auf die Anwendung einer elektrischen Massagematte verzichten. Da es sich bei einem Herzschrittmacher um ein elektrisches Gerät handelt, sind bestimmte Vorsichtsmaßnahmen unausweichlich.

Zwar sind in modernen Herzschrittmachern einige Sicherheitsmechanismen verbaut, um den Umgang mit normalen elektrischen Geräten zu gewährleisten, ein Restrisiko für die Erzeugung eines schwachen Magnetfeldes und die Beeinflussung des Herzschrittmachers besteht aber dennoch.

Zu anderen elektrischen Geräten sollten Träger von Herzschrittmachern deshalb auch 15 Zentimeter Sicherheitsabstand einhalten. Bei einer Massagematte ist das natürlich nicht möglich. Gegen die Nutzung einer manuellen Massagematte ohne Strom spricht natürlich nichts.

8. Wie lange sollte eine Massage mit Massagematte dauern?

Keine Frage, Massagen sind sehr angenehm. Dennoch sollten sie eine Dauer von 15 bis 20 Minuten nicht überschreiten. Das liegt an der stimulierenden Wirkung auf die Muskulatur. Wird diese überbeansprucht, dann passiert das gleiche wie beim Sport: es kommt zum Muskelkater, der sich meist erst Stunden später eintritt.

Empfohlen wird deshalb auch eine langsame Steigerung der Intensität. Werden diese Faktoren beachtet, spricht aber nichts gegen die tägliche Nutzung einer Massagematte.

Letzte Aktualisierung am 15.06.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API